Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Hamburg Platz 12
Starkes Beschäftigungswachstum, wirksamste Kriminalitätsbekämpfung
Hamburg belegt mit 112,1 Punkten Platz 12 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Hamburg mit 58,4 Punkten auf Platz 9 und beim Dynamikranking mit 53,7 Punkten auf Platz 14. Wo Hamburgs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Dynamikranking
- Hamburg wies 2007 im Vergleich zu 2002 einen Rückgang an Straftaten je 100.000 Einwohner von 27,2 Prozent auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 1. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei einem Zuwachs von 0,4 Prozent.
- Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg in Hamburg. Sie verbesserte sich in den Jahren 2002 bis 2007 um 1,0 Prozent. Der Durchschnitt lag bei -1,1 Prozent - Platz 5 für Hamburg.
- Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner stieg in Hamburg von 2002 bis 2007 um 2,2 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zuwachs in den 50 Städten lag bei 3,0 Prozentpunkten. Rang 15 für Hamburg.
Niveauranking
- 2008 beheimatet Hamburg 81,0 Unternehmenshauptsitze - der Durchschnitt bei allen 50 ausgewerteten Städten beläuft sich auf 10,5. Damit Platz 1 für Hamburg.
- Die Realsteuerkraft in Hamburg lag 2006 bei 1.711 Euro je Einwohner. Damit erzielt Hamburg den 5. Platz; der Durchschnitt lag bei 1.053 Euro je Einwohner.
- Das erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt je Einwohner lag 2006 in Hamburg bei 48.647 Euro (Durchschnitt aller 50 Städte: 35.887 Euro). Mit dieser Wirtschaftsleistung erreicht die Stadt den 6. Platz.
Schwächen
Dynamikranking
- Die Altersbeschäftigungsquote in Hamburg verbesserte sich. Sie stieg von 2002 bis 2007 um 4,0 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 42 für Hamburg bei einem Durchschnitt von 5,8 Prozentpunkten.
- In Hamburg stiegen die Arbeitskosten von 2002 bis 2006 um 3,1 Prozent, damit belegt Hamburg Platz 34. Der Durchschnitt lag bei einem Zuwachs von 2,4 Prozent.
- Der Demografie-Index sank in Hamburg von 2002 bis 2007 um 1,3 Punkte. Damit belegt Hamburg den 32. Platz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Städte liegt der Index immer bei 100,0 Punkten.
Niveauranking
- 2007 wies Hamburg 13.513 Straftaten je 100.000 Einwohner auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 43. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei 10.877 Straftaten.
- In Hamburg lagen die Arbeitskosten im Jahr 2006 bei 38.341 Euro je Arbeitnehmer, was den 42. Platz ausmacht. Die durchschnittlichen Arbeitskosten lagen bei 34.399 Euro.
- Die Ausbildungsplatzdichte in Hamburg betrug im Jahr 2005 95,4 Prozent - Platz 30 für Hamburg. Der Durchschnitt belief sich auf 95,4 Prozent.
Das vollständige Profil als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Hamburg. Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.







