Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Leipzig Platz 23
Aufsteiger Leipzig: dynamischster Arbeitsmarkt und starkes Wirtschaftswachstum
Leipzig belegt mit 98,6 Punkten Platz 23 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Leipzig mit 35,9 Punkten auf Platz 47 und beim Dynamikranking mit 62,7 Punkten auf Platz 2. Wo Leipzigs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Dynamikranking
- Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg in Leipzig. Sie verbesserte sich in den Jahren 2002 bis 2007 um 3,0 Prozent. Der Durchschnitt lag bei -1,1 Prozent - Platz 1 für Leipzig.
- Der Demografie-Index stieg in Leipzig von 2002 bis 2007 um 8,6 Punkte. Damit belegt Leipzig den 2. Platz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Städte liegt der Index immer bei 100,0 Punkten.
- Die Arbeitslosenquote sank in Leipzig zwischen 2002 und 2007 um 1,4 Prozentpunkte - der Durchschnitt belief sich auf einen Zuwachs von 0,4 Prozentpunkten - das bedeutet Platz 7 für Leipzig.
Niveauranking
- Die Differenz zwischen Gewerbean- und -abmeldungen lag 2007 in Leipzig bei 4,4 je 1.000 Einwohner. Der Durchschnitt betrug 2,1 und damit Platz 2 für Leipzig.
- In Leipzig lagen die Arbeitskosten im Jahr 2006 bei 27.848 Euro je Arbeitnehmer, was den 6. Platz ausmacht. Die durchschnittlichen Arbeitskosten lagen bei 34.399 Euro.
- Die Investitionsquote lag im Jahr 2007 bei 8,5 Prozent. Leipzig rangiert damit – bei einem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 5,5 Prozent – auf dem 6. Platz.
Schwächen
Dynamikranking
- Die Investitionsquote in Leipzig fiel von 2002 bis 2006 um 9,7 Prozentpunkte. Leipzig liegt damit auf Rang 48. Im Durchschnitt fiel die Investitionsquote um 2,9 Prozentpunkte.
- Zwischen 2002 und 2007 stieg der Anteil der Beschäftigten mit einem Uni- oder FH-Abschluss in Leipzig um 0,5 Prozentpunkte (Durchschnitt: Ein Zuwachs um 1,1 Prozentpunkte) - Platz 45 für Leipzig.
- Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner stieg in Leipzig von 2002 bis 2007 um 4,1 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zuwachs in den 50 Städten lag bei 3,0 Prozentpunkten. Rang 42 für Leipzig.
Niveauranking
- Bei der Arbeitslosenquote kommt Leipzig auf den 50. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 19,0 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete.
- Auf Platz 50 kommt Leipzig beim Indikator Kostenbewusstsein: 17,9 Prozent (Durchschnitt: 36,5 Prozent) der im Frühjahr 2008 befragten Unternehmen in Leipzig attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen.
- Die Kaufkraft liegt in Leipzig 2008 bei 15.762 Euro. Das bedeutet Rang 48 - die durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner beträgt 18.576 Euro.
Das vollständige Profil als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Leipzig. Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.







