Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Bremen

Niveauranking 26 Dynamikranking 14

Bremen ist mit ordentlicher Dynamik aus der Krise gekommen ‚Äď Schw√§chen bei Straftaten und der gef√ľhlten √∂ffentlichen Sicherheit

Bremen belegt mit 48,7 Punkten Niveaurang 26 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Bremen mit 51,9 Punkten auf Platz 14. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Bremens St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • 4,4 Prozent aller Schulabsolventen in Bremen sind im Jahr 2010 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,1 Prozent. Rang vier f√ľr Bremen.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gr√ľndungsdynamik. In Bremen lag dieser Saldo 2011 bei 2,8 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten St√§dten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang acht.
  • In Bremen kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte 3,8 Ingenieure. Im Schnitt aller St√§dte liegt der Ingenieuranteil bei 3,1 Prozent. Rang zw√∂lf.

Dynamikranking

  • Der Anteil der aufgekl√§rten F√§lle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Bremen von 2006 bis 2011 um 4,6 Prozentpunkte. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich die Aufkl√§rungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz acht.
  • Die Einkommensteuerkraft in Bremen stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 13,4 Prozent. Im Schnitt aller St√§dte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz 17.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Bremen um 5,0 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 17 f√ľr Bremen.

Schwächen

Niveauranking

  • In einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn bewerteten 45,1 Prozent aller befragten Unternehmen die √∂ffentliche Sicherheit in Bremen positiv. Im Schnitt waren es 74,7 Prozent. Rang 50.
  • Im Jahr 2011 registrierte man in Bremen 14.116 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 46.
  • Im Jahr 2011 konnte die Polizei in Bremen 46,9 Prozent aller gemeldeten Straftaten aufkl√§ren. im Schnitt aller St√§dte im Vergleich lag die Aufkl√§rungsquote bei 53,8 Prozent. Rang 42.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Bremen um 3,1 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 39 f√ľr Bremen.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in Bremen um 3,9 Prozent verschlechtert. Damit belegt Bremen Platz 34. Der Altersquotient gibt das Verh√§ltnis zwischen der 20-59 j√§hrigen Bev√∂lkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder √§lter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.
  • Die Altersbesch√§ftigungsquote stieg in Bremen um 8,0 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 30.

Das vollständige Profil von Bremen als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Bremen Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.