Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Duisburg

Niveauranking 48 Dynamikranking 39

Reviermetropole liegt im Niveauvergleich allein beim Ingenieuranteil im Durchschnitt - mit schwacher Dynamik bewegt sich Duisburg am Tabellenende

Duisburg belegt mit 41,0 Punkten Niveaurang 48 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Duisburg mit 47,1 Punkten auf Platz 39. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Duisburgs St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • In Duisburg kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte 3,3 Ingenieure. Im Schnitt aller St√§dte liegt der Ingenieuranteil bei 3,1 Prozent. Rang 15.

Dynamikranking

  • Die Ingenieurquote, also der Anteil von Ingenieuren je 100 Besch√§ftigten, stieg in Duisburg von 2006 bis 2011 um 0,5 Prozentpunkte. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte waren es 0,0 Prozentpunkte. Rang zwei.
  • Der Anteil der aufgekl√§rten F√§lle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Duisburg von 2006 bis 2011 um 2,5 Prozentpunkte. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich die Aufkl√§rungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz elf.
  • Die Altersbesch√§ftigungsquote stieg in Duisburg um 9,5 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz zw√∂lf.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Duisburg verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 1,7 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Duisburg erreicht damit Platz 18.

Schwächen

Niveauranking

  • In einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn bewerteten 47,1 Prozent aller befragten Unternehmen die √∂ffentliche Sicherheit in Duisburg positiv. Im Schnitt waren es 74,7 Prozent. Rang 49.
  • 10,5 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Duisburg werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 23,9 Prozent. Damit kommt Duisburg auf Rang 48 im INSM-WiWo-Ranking.
  • 39,9 Prozent aller Frauen zwischen 15 und 64 Jahre haben in Duisburg einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Frauenerwerbsquote bei 46,3 Prozent. Rang 48.
  • Die H√∂he des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit √ľber die Attraktivit√§t einer Stadt f√ľr Unternehmen. In Duisburg liegt dieser Hebesatz bei 490 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz 47 f√ľr Duisburg.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 stieg in Duisburg die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 20,0 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 2,0 Prozent. Platz 47.
  • Duisburg erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-R√ľckgang von 2,2 Prozent: Rang 43. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Duisburg um 3,4 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 40 f√ľr Duisburg.

Das vollständige Profil von Duisburg als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Duisburg Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.