Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Essen

Niveauranking 33 Dynamikranking 13

Essen punktet mit Kostenbewusstsein und zeigt sich erstaunlich dynamisch - jedoch Schwächen am Arbeitsmarkt und Einwohnerschwund

Essen belegt mit 47,1 Punkten Niveaurang 33 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Essen mit 52,2 Punkten auf Platz 13. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Essens St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • 40,0 Prozent (Durchschnitt: 37,1 Prozent) aller befragten Unternehmen in Essen attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den √∂ffentlichen Finanzen. Damit belegt Essen beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 17.
  • Die Einkommensteuerkraft in Essen belief sich im Jahr 2010 auf 307 Euro je Einwohner. Im Mittel aller St√§dte waren es 295 Euro. Damit findet sich Essen auf Rang 20 von 50 wieder.
  • 13,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Essen haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel bel√§uft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,4 Prozent. Rang 24 f√ľr Essen.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2010 stieg die Zahl der G√§ste√ľbernachtungen in Essen um 0,7 je Einwohner. Im Mittel stieg die √úbernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz neun von 50.
  • Der Anteil der aufgekl√§rten F√§lle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Essen von 2006 bis 2011 um 2,1 Prozentpunkte. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich die Aufkl√§rungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz 17.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Essen verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 1,7 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Essen erreicht damit Platz 19.

Schwächen

Niveauranking

  • Einen Wert von 1,9 und damit Platz 43 erreicht Essen beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verh√§ltnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und √§lter wider. Durchschnitt aller 50 Gro√üst√§dte: 2,2 Punkte.
  • Auf 100 Einwohner in Essen kommen statistisch betrachtet 10,1 ALG-II-Empf√§nger. Im Schnitt aller untersuchten St√§dte sind es 8,1 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang 42.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt Essen Platz 42 im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2011 bei 12,0 Prozent. Durchschnittswert: 9,5 Prozent.

Dynamikranking

  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empf√§nger stieg in Essen um 0,5 Prozentpunkte. In allen 50 untersuchten kreisfreien St√§dten fiel dieser Anteil um 0,7 Prozentpunkte. Platz 47 f√ľr Essen.
  • Von 2006 bis 2011 stieg in Essen die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 8,3 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 2,0 Prozent. Platz 43.
  • Essen erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-R√ľckgang von 1,7 Prozent: Rang 41. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.

Das vollständige Profil von Essen als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Essen Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.