Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Freiburg im Breisgau

Niveauranking 16 Dynamikranking 31

Auch wenn Freiburg am Arbeitsmarkt schwächelt: Die Uni-Stadt präsentiert sich recht niveaustark und sehr jung!

Freiburg belegt mit 53,9 Punkten Niveaurang 16 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Freiburg mit 48,3 Punkten auf Platz 31. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Freiburgs St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Einen Wert von 3,1 und damit Platz eins erreicht Freiburg beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verh√§ltnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und √§lter wider. Durchschnitt aller 50 Gro√üst√§dte: 2,2 Punkte.
  • 7,5 Prozent der √ľber 18-J√§hrigen in Freiburg sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dte Deutschlands sind es 11,9 Prozent. Platz eins f√ľr Freiburg.
  • Die H√∂he des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit √ľber die Attraktivit√§t einer Stadt f√ľr Unternehmen. In Freiburg liegt dieser Hebesatz bei 400 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz zwei f√ľr Freiburg.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2010 stieg die Zahl der G√§ste√ľbernachtungen in Freiburg um 1,2 je Einwohner. Im Mittel stieg die √úbernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz drei von 50.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Freiburg verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 2,4 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Freiburg erreicht damit Platz drei.
  • Freiburg erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-Zuwachs von 5,3 Prozent: Rang vier. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.

Schwächen

Niveauranking

  • 2011 waren in Freiburg 51,2 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abh√§ngig besch√§ftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz 49 f√ľr Freiburg.
  • Im Jahr 2011 registrierte man in Freiburg 11.957 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 40.

Dynamikranking

  • Die Altersbesch√§ftigungsquote stieg in Freiburg um 7,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 39.
  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Freiburg um 3,1 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 38 f√ľr Freiburg.
  • In den Jahren 2006 bis 2011 fiel in Freiburg der Anteil privater Schuldner um 0,8 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 36 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten St√§dte sank der Anteil der Verschuldeten um 1,4 Prozentpunkte.

Das vollständige Profil von Freiburg als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Freiburg Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.