Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Hagen

Niveauranking 32 Dynamikranking 38

"Tor zum Sauerland" findet keinen Eingang zu mehr Dynamik - noch gute Jobversorgung, jedoch schwache Beschäftigungsentwicklung

Hagen belegt mit 47,1 Punkten Niveaurang 32 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Hagen mit 47,3 Punkten auf Platz 38. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Hagens St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • 2011 waren in Hagen 61,0 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abh√§ngig besch√§ftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz acht f√ľr Hagen.
  • Im Jahr 2011 registrierte man in Hagen 8.994 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang zw√∂lf.
  • Im Jahr 2011 hatten in Hagen 40,8 Prozent aller Einwohner in der Altersklasse von 55 bis 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang 20. Im Mittel aller 50 untersuchten St√§dte erreicht der Anteil √§lterer Besch√§ftigter ein Niveau von 40,2 Prozent.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2010 stieg die Zahl der G√§ste√ľbernachtungen in Hagen um 0,4 je Einwohner. Im Mittel stieg die √úbernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz 14 von 50.
  • Die Altersbesch√§ftigungsquote stieg in Hagen um 9,4 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 14.
  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empf√§nger sank in Hagen um 0,6 Prozentpunkte. In allen 50 untersuchten kreisfreien St√§dten fiel dieser Anteil um 0,7 Prozentpunkte. Platz 22 f√ľr Hagen.

Schwächen

Niveauranking

  • In Hagen kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte 1,4 Ingenieure. Im Schnitt aller St√§dte liegt der Ingenieuranteil bei 3,1 Prozent. Rang 50.
  • 50,7 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Hagen in einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,1 Prozent Positivantworten. Platz 49 f√ľr Hagen.
  • Die H√∂he des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit √ľber die Attraktivit√§t einer Stadt f√ľr Unternehmen. In Hagen liegt dieser Hebesatz bei 490 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz 47 f√ľr Hagen.

Dynamikranking

  • Hagen erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-R√ľckgang von 4,2 Prozent: Rang 50. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl√§tze in Hagen stieg von 2006 bis 2011 um 4,4 Prozent. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Hagen kommt damit auf Rang 48.
  • In den Jahren 2006 bis 2010 stieg in Hagen der Anteil von Schulabg√§ngern ohne Hauptschulabschluss um 0,4 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dten einen R√ľckgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz 46.

Das vollständige Profil von Hagen als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Hagen Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.