Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Hamburg

Niveauranking 8 Dynamikranking 10

Hamburg wirft die Krise √ľber Bord und pr√§sentiert sich sowohl dynamisch als auch vom Niveau unter den Top Ten - Sicherheit ist f√ľr viele Unternehmen ein Sorgenthema

Hamburg belegt mit 56,5 Punkten Niveaurang acht unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Hamburg mit 54,4 Punkten auf Platz zehn. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Hamburgs St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Die Einkommensteuerkraft in Hamburg belief sich im Jahr 2010 auf 465 Euro je Einwohner. Im Mittel aller St√§dte waren es 295 Euro. Damit findet sich Hamburg auf Rang zwei von 50 wieder.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gr√ľndungsdynamik. In Hamburg lag dieser Saldo 2011 bei 3,8 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten St√§dten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang vier.
  • Statistisch betrachtet verzeichnete man im Jahr 2010 in Hamburg 5,0 G√§ste√ľbernachtungen pro Einwohner. Durchschnittswert: 3,0 √úbernachtungen. Platz neun f√ľr Hamburg.

Dynamikranking

  • In den Jahren 2006 bis 2010 sank in Hamburg der Anteil von Schulabg√§ngern ohne Hauptschulabschluss um 5,6 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dten einen R√ľckgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz eins.
  • In der Zeit von 2006 bis 2010 stieg die Zahl der G√§ste√ľbernachtungen in Hamburg um 0,9 je Einwohner. Im Mittel stieg die √úbernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz sechs von 50.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl√§tze in Hamburg stieg von 2006 bis 2011 um 12,9 Prozent. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Hamburg kommt damit auf Rang acht.

Schwächen

Niveauranking

  • 22,0 Prozent (Durchschnitt: 37,1 Prozent) aller befragten Unternehmen in Hamburg attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den √∂ffentlichen Finanzen. Damit belegt Hamburg beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 48.
  • Im Jahr 2011 registrierte man in Hamburg 12.812 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 44.
  • In einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn bewerteten 60,0 Prozent aller befragten Unternehmen die √∂ffentliche Sicherheit in Hamburg positiv. Im Schnitt waren es 74,7 Prozent. Rang 44.

Dynamikranking

  • Die Altersbesch√§ftigungsquote stieg in Hamburg um 6,7 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 43.
  • Der Anteil der aufgekl√§rten F√§lle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Hamburg von 2006 bis 2011 um 2,7 Prozentpunkte. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich die Aufkl√§rungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz 38.
  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Hamburg um 3,2 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 37 f√ľr Hamburg.

Das vollständige Profil von Hamburg als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Hamburg Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.