Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Karlsruhe

Niveauranking 4 Dynamikranking 43

Karlsruhe ist absolut betrachtet in sehr guter Verfassung, punktet mit einem g√ľnstigen Gewerbesteuerhebesatz ‚Äď Dynamikschw√§che bei hohem Niveau eingelegt

Karlsruhe belegt mit 58,6 Punkten Niveaurang vier unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Karlsruhe mit 46,6 Punkten auf Platz 43. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Karlsruhes St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Die H√∂he des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit √ľber die Attraktivit√§t einer Stadt f√ľr Unternehmen. In Karlsruhe liegt dieser Hebesatz bei 410 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz drei f√ľr Karlsruhe.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt Karlsruhe Platz drei im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2011 bei 5,8 Prozent. Durchschnittswert: 9,5 Prozent.
  • Auf 100 Einwohner in Karlsruhe kommen statistisch betrachtet 4,8 ALG-II-Empf√§nger. Im Schnitt aller untersuchten St√§dte sind es 8,1 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang vier.
  • 8,3 Prozent der √ľber 18-J√§hrigen in Karlsruhe sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dte Deutschlands sind es 11,9 Prozent. Platz vier f√ľr Karlsruhe.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in Karlsruhe um 1,6 Prozent verbessert. Damit belegt Karlsruhe Platz f√ľnf. Der Altersquotient gibt das Verh√§ltnis zwischen der 20-59 j√§hrigen Bev√∂lkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder √§lter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.
  • Karlsruhe erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-Zuwachs von 3,9 Prozent: Rang acht. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.
  • Die Ingenieurquote, also der Anteil von Ingenieuren je 100 Besch√§ftigten, stieg in Karlsruhe von 2006 bis 2011 um 0,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt aller untersuchten St√§dte waren es 0,0 Prozentpunkte. Rang 15.

Schwächen

Niveauranking

  • 2011 waren in Karlsruhe 58,2 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abh√§ngig besch√§ftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz 25 f√ľr Karlsruhe.
  • 62,1 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Karlsruhe in einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,1 Prozent Positivantworten. Platz 25 f√ľr Karlsruhe.
  • 35,3 Prozent (Durchschnitt: 37,1 Prozent) aller befragten Unternehmen in Karlsruhe attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den √∂ffentlichen Finanzen. Damit belegt Karlsruhe beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 24.

Dynamikranking

  • Die Frauenerwerbsquote in Karlsruhe ist in den Jahren 2006 bis 2011 um 2,6 Prozent gestiegen. Im Mittel aller St√§dte lag die Ver√§nderung bei 4,2 Prozentpunkten.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Karlsruhe um 3,0 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 43 f√ľr Karlsruhe.
  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Karlsruhe um 2,9 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 41 f√ľr Karlsruhe.

Das vollständige Profil von Karlsruhe als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Karlsruhe Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.