Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Kiel

Niveauranking 37 Dynamikranking 22

Bei der Wirtschaftsdynamik segelt Kiel insgesamt besser am Wind als der Schnitt - Schw√§chen am Arbeitsmarkt und m√§√üige Noten der Unternehmen f√ľr die Wirtschaftsfreundlichkeit

Kiel belegt mit 45,9 Punkten Niveaurang 37 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Kiel mit 49,9 Punkten auf Platz 22. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Kiels St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Einen Wert von 2,6 und damit Platz sechs erreicht Kiel beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verh√§ltnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und √§lter wider. Durchschnitt aller 50 Gro√üst√§dte: 2,2 Punkte.
  • Die H√∂he des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit √ľber die Attraktivit√§t einer Stadt f√ľr Unternehmen. In Kiel liegt dieser Hebesatz bei 430 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz sieben f√ľr Kiel.
  • 27,3 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Kiel werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 23,9 Prozent. Damit kommt Kiel auf Rang elf im INSM-WiWo-Ranking.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 sank in Kiel die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 19,7 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 2,0 Prozent. Platz eins.
  • In den Jahren 2006 bis 2010 sank in Kiel der Anteil von Schulabg√§ngern ohne Hauptschulabschluss um 4,4 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dten einen R√ľckgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz drei.
  • Die Einkommensteuerkraft in Kiel stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 16,9 Prozent. Im Schnitt aller St√§dte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz neun.

Schwächen

Niveauranking

  • 2011 waren in Kiel 55,7 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abh√§ngig besch√§ftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz 44 f√ľr Kiel.
  • Auf 100 Einwohner in Kiel kommen statistisch betrachtet 10,0 ALG-II-Empf√§nger. Im Schnitt aller untersuchten St√§dte sind es 8,1 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang 39.
  • 57,8 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Kiel in einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,1 Prozent Positivantworten. Platz 38 f√ľr Kiel.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt Kiel Platz 36 im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2011 bei 11,0 Prozent. Durchschnittswert: 9,5 Prozent.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Kiel um 2,6 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 47 f√ľr Kiel.
  • Die Altersbesch√§ftigungsquote stieg in Kiel um 6,7 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 41.
  • Der Anteil der aufgekl√§rten F√§lle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Kiel von 2006 bis 2011 um 3,0 Prozentpunkte. Im Mittel aller St√§dte verbesserte sich die Aufkl√§rungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz 39.

Das vollständige Profil von Kiel als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Kiel Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.