Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Köln

Niveauranking 20 Dynamikranking 34

Jeck! Köln punktet beim Jobwachstum, schwächelt jedoch bei der Sicherheit - weniger gute Noten der Wirtschaft für das Kostenbewusstsein der Verwaltung

Köln belegt mit 51,7 Punkten Niveaurang 20 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Köln mit 47,9 Punkten auf Platz 34. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Kölns Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. In Köln lag dieser Saldo 2011 bei 3,0 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten Städten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang sechs.
  • Einen Wert von 2,5 und damit Platz sieben erreicht Köln beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verhältnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und älter wider. Durchschnitt aller 50 Großstädte: 2,2 Punkte.
  • 15,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,4 Prozent. Rang 14 für Köln.

Dynamikranking

  • Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Köln von 2006 bis 2011 um 5,2 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz fünf.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Köln stieg von 2006 bis 2011 um 12,5 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Köln kommt damit auf Rang zehn.
  • In den Jahren 2006 bis 2011 fiel in Köln der Anteil privater Schuldner um 2,2 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz elf zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte sank der Anteil der Verschuldeten um 1,4 Prozentpunkte.

Schwächen

Niveauranking

  • Im Jahr 2011 registrierte man in Köln 14.838 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 48.
  • In einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn bewerteten 48,0 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Köln positiv. Im Schnitt waren es 74,7 Prozent. Rang 48.
  • 26,0 Prozent (Durchschnitt: 37,1 Prozent) aller befragten Unternehmen in Köln attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Köln beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 41.
  • Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Köln liegt dieser Hebesatz bei 475 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz 40 für Köln.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 stieg in Köln die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 6,1 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 2,0 Prozent. Platz 40.
  • Die Einkommensteuerkraft in Köln stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 5,7 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz 39.
  • Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Köln um 7,6 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 35.

Das vollständige Profil von Köln als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Köln Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.