Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Leipzig

Niveauranking 45 Dynamikranking 5

Hohe Dynamik von niedrigem Niveau aus, Schlusslicht bei der Einkommensteuerkraft - gute Umfragenoten f√ľr Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung

Leipzig belegt mit 42,8 Punkten Niveaurang 45 unter den 50 einwohnerst√§rksten St√§dten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Leipzig mit 55,9 Punkten auf Platz f√ľnf. Die INSM-Studie ber√ľcksichtigt zahlreiche √∂konomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Leipzigs St√§rken liegen und wo nicht, zeigt folgende √úbersicht:

Stärken

Niveauranking

  • 70,9 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Leipzig in einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,1 Prozent Positivantworten. Platz f√ľnf f√ľr Leipzig.
  • 52,1 Prozent aller Frauen zwischen 15 und 64 Jahre haben in Leipzig einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Gro√üst√§dte liegt die Frauenerwerbsquote bei 46,3 Prozent. Rang sieben.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gr√ľndungsdynamik. In Leipzig lag dieser Saldo 2011 bei 3,0 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten St√§dten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang sieben.
  • 17,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Leipzig haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel bel√§uft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,4 Prozent. Rang acht f√ľr Leipzig.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Leipzig um 9,6 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz eins f√ľr Leipzig.
  • Die Frauenerwerbsquote in Leipzig ist in den Jahren 2006 bis 2011 um 6,6 Prozent gestiegen. Im Mittel aller St√§dte lag die Ver√§nderung bei 4,2 Prozentpunkten.
  • Die Einkommensteuerkraft in Leipzig stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 48,4 Prozent. Im Schnitt aller St√§dte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz vier.

Schwächen

Niveauranking

  • Die Einkommensteuerkraft in Leipzig belief sich im Jahr 2010 auf 156 Euro je Einwohner. Im Mittel aller St√§dte waren es 295 Euro. Damit findet sich Leipzig auf Rang 50 von 50 wieder.
  • 13,3 Prozent aller Schulabsolventen in Leipzig sind im Jahr 2010 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,1 Prozent. Rang 49 f√ľr Leipzig.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt Leipzig Platz 46 im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2011 bei 13,0 Prozent. Durchschnittswert: 9,5 Prozent.

Dynamikranking

  • In den Jahren 2006 bis 2010 stieg in Leipzig der Anteil von Schulabg√§ngern ohne Hauptschulabschluss um 1,6 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 gr√∂√üten kreisfreien St√§dten einen R√ľckgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz 49.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten in Leipzig verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 0,9 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Leipzig erreicht damit Platz 38.
  • Von 2006 bis 2011 stieg in Leipzig die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 2,1 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 2,0 Prozent. Platz 31.

Das vollständige Profil von Leipzig als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des St√§dterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) √ľber Leipzig Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.