Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Mönchengladbach

Niveauranking 38 Dynamikranking 36

Beim Niveau und bei der Dynamik unter Durchschnitt - besondere Schwächen bei der Kitabetreuung und beim Anteil Hochqualifizierter

Mönchengladbach belegt mit 45,2 Punkten Niveaurang 38 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Mönchengladbach mit 47,5 Punkten auf Platz 36. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Mönchengladbachs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Im Jahr 2011 registrierte man in Mönchengladbach 9.558 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 19.
  • Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Mönchengladbach liegt dieser Hebesatz bei 450 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz 20 für Mönchengladbach.
  • 2011 waren in Mönchengladbach 59,0 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz 20 für Mönchengladbach.

Dynamikranking

  • Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Mönchengladbach um 9,0 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 16.
  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Mönchengladbach um 4,1 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 18 für Mönchengladbach.
  • In den Jahren 2006 bis 2011 fiel in Mönchengladbach der Anteil privater Schuldner um 1,5 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 24 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte sank der Anteil der Verschuldeten um 1,4 Prozentpunkte.

Schwächen

Niveauranking

  • 10,9 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Mönchengladbach werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 23,9 Prozent. Damit kommt Mönchengladbach auf Rang 47 im INSM-WiWo-Ranking.
  • 8,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Mönchengladbach haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,4 Prozent. Rang 45 für Mönchengladbach.
  • 14,8 Prozent der über 18-Jährigen in Mönchengladbach sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 größten kreisfreien Städte Deutschlands sind es 11,9 Prozent. Platz 44 für Mönchengladbach.

Dynamikranking

  • Die Einkommensteuerkraft in Mönchengladbach stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 4,4 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz 46.
  • In den Jahren 2006 bis 2010 stieg in Mönchengladbach der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 0,4 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 größten kreisfreien Städten einen Rückgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz 44.
  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Mönchengladbach um 0,0 Prozentpunkte. In allen 50 untersuchten kreisfreien Städten fiel dieser Anteil um 0,7 Prozentpunkte. Platz 41 für Mönchengladbach.

Das vollständige Profil von Mönchengladbach als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Mönchengladbach Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.