Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Mülheim an der Ruhr

Niveauranking 17 Dynamikranking 30

Primus im Revier - gute Jobversorgung, sicheres Pflaster - allerdings ungünstige demografische Situation

Mülheim belegt mit 52,9 Punkten Niveaurang 17 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Mülheim mit 48,4 Punkten auf Platz 30. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Mülheims Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Im Jahr 2011 registrierte man in Mülheim 8.155 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang drei.
  • 4,7 Prozent aller Schulabsolventen in Mülheim sind im Jahr 2010 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,1 Prozent. Rang acht für Mülheim.
  • 2011 waren in Mülheim 60,4 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz elf für Mülheim.

Dynamikranking

  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Mülheim verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 1,6 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Mülheim erreicht damit Platz 24.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Mülheim um 4,3 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 25 für Mülheim.

Schwächen

Niveauranking

  • Einen Wert von 1,7 und damit Platz 49 erreicht Mülheim beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verhältnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und älter wider. Durchschnitt aller 50 Großstädte: 2,2 Punkte.
  • 51,1 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Mülheim in einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,1 Prozent Positivantworten. Platz 48 für Mülheim.
  • 11,4 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Mülheim werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 23,9 Prozent. Damit kommt Mülheim auf Rang 46 im INSM-WiWo-Ranking.

Dynamikranking

  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Mülheim um 1,0 Prozentpunkte. In allen 50 untersuchten kreisfreien Städten fiel dieser Anteil um 0,7 Prozentpunkte. Platz 50 für Mülheim.
  • Die Einkommensteuerkraft in Mülheim stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 2,5 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz 50.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Mülheim stieg von 2006 bis 2011 um 6,4 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Mülheim kommt damit auf Rang 40.

Das vollständige Profil von Mülheim als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Mülheim Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.