Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

München

Niveauranking 1 Dynamikranking 46

München ist auf Sieg abonniert: Dieses Niveau scheint kaum mehr steigerbar

München belegt mit 67,2 Punkten Niveaurang eins unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt München mit 44,5 Punkten auf Platz 46. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Münchens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Auf 100 Einwohner in München kommen statistisch betrachtet 3,9 ALG-II-Empfänger. Im Schnitt aller untersuchten Städte sind es 8,1 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang eins.
  • Der Saldo der Gewerbean- und -abmeldungen vermittelt einen Eindruck von der regionalen Gründungsdynamik. In München lag dieser Saldo 2011 bei 4,5 je 1.000 Einwohner. Durchschnitt in allen 50 betrachteten Städten ist ein Wert von 1,5. Das bringt Rang eins.
  • Im Jahr 2011 registrierte man in München 7.564 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang eins.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt München Platz eins im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2011 bei 5,1 Prozent. Durchschnittswert: 9,5 Prozent.
  • Die Einkommensteuerkraft in München belief sich im Jahr 2010 auf 517 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 295 Euro. Damit findet sich München auf Rang eins von 50 wieder.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2010 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in München um 1,4 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz eins von 50.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in München um 2,7 Prozent verbessert. Damit belegt München Platz zwei. Der Altersquotient gibt das Verhältnis zwischen der 20-59 jährigen Bevölkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder älter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.
  • München erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-Zuwachs von 6,5 Prozent: Rang zwei. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.

Schwächen

Niveauranking

  • Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In München liegt dieser Hebesatz bei 490 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz 47 für München.
  • 7,2 Prozent aller Schulabsolventen in München sind im Jahr 2010 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,1 Prozent. Rang 31 für München.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in München um 2,5 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 48 für München.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in München um 2,0 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 4,6 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz 48 für München.
  • Die Altersbeschäftigungsquote stieg in München um 6,3 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 45.

Das vollständige Profil von München als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über München Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.