Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Münster

Niveauranking 3 Dynamikranking 45

Stärkste Stadt in NRW, drittbeste im Gesamtvergleich - höchster Einwohnerzuwachs im Ranking - dieses Niveau scheint kaum mehr steigerbar

Münster belegt mit 59,0 Punkten Niveaurang drei unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Münster mit 46,0 Punkten auf Platz 45. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Münsters Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Einen Wert von 2,9 und damit Platz zwei erreicht Münster beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verhältnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und älter wider. Durchschnitt aller 50 Großstädte: 2,2 Punkte.
  • Auf 100 Einwohner in Münster kommen statistisch betrachtet 4,8 ALG-II-Empfänger. Im Schnitt aller untersuchten Städte sind es 8,1 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang drei.
  • Bei der Arbeitslosenquote belegt Münster Platz vier im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2011 bei 5,9 Prozent. Durchschnittswert: 9,5 Prozent.

Dynamikranking

  • Münster erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-Zuwachs von 7,2 Prozent: Rang eins. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.
  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in Münster um 5,0 Prozent verbessert. Damit belegt Münster Platz eins. Der Altersquotient gibt das Verhältnis zwischen der 20-59 jährigen Bevölkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder älter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Münster stieg von 2006 bis 2011 um 15,3 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Münster kommt damit auf Rang vier.

Schwächen

Niveauranking

  • In Münster kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 1,9 Ingenieure. Im Schnitt aller Städte liegt der Ingenieuranteil bei 3,1 Prozent. Rang 45.
  • Im Jahr 2011 registrierte man in Münster 10.358 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 30.
  • Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Münster liegt dieser Hebesatz bei 460 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz 29 für Münster.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Münster um 2,5 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 49 für Münster.
  • Die Einkommensteuerkraft in Münster stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 4,6 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz 44.
  • In den Jahren 2006 bis 2011 fiel in Münster der Anteil privater Schuldner um 0,3 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 43 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte sank der Anteil der Verschuldeten um 1,4 Prozentpunkte.

Das vollständige Profil von Münster als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Münster Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.