Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Nürnberg

Niveauranking 11 Dynamikranking 25

Nürnberg punktet mit guter Jobversorgung und Steuerkraft, kämpft jedoch mit einer hohen Schulabbrecherzahl

Nürnberg belegt mit 54,8 Punkten Niveaurang elf unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Nürnberg mit 49,4 Punkten auf Platz 25. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Nürnbergs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • In einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn bewerteten 94,1 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Nürnberg positiv. Im Schnitt waren es 74,7 Prozent. Rang vier.
  • 50,3 Prozent aller Frauen zwischen 15 und 64 Jahre haben in Nürnberg einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Großstädte liegt die Frauenerwerbsquote bei 46,3 Prozent. Rang acht.
  • 2011 waren in Nürnberg 60,9 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz neun für Nürnberg.

Dynamikranking

  • In den Jahren 2006 bis 2010 sank in Nürnberg der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 2,9 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 größten kreisfreien Städten einen Rückgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz neun.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Nürnberg stieg von 2006 bis 2011 um 11,8 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 9,4 Prozent. Nürnberg kommt damit auf Rang zwölf.
  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger sank in Nürnberg um 1,2 Prozentpunkte. In allen 50 untersuchten kreisfreien Städten fiel dieser Anteil um 0,7 Prozentpunkte. Platz 13 für Nürnberg.

Schwächen

Niveauranking

  • 9,4 Prozent aller Schulabsolventen in Nürnberg sind im Jahr 2010 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,1 Prozent. Rang 43 für Nürnberg.
  • 18,3 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Nürnberg werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 23,9 Prozent. Damit kommt Nürnberg auf Rang 32 im INSM-WiWo-Ranking.
  • Im Jahr 2011 hatten in Nürnberg 39,1 Prozent aller Einwohner in der Altersklasse von 55 bis 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang 30. Im Mittel aller 50 untersuchten Städte erreicht der Anteil älterer Beschäftigter ein Niveau von 40,2 Prozent.

Dynamikranking

  • Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Nürnberg um 7,2 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2006 bis 2011 um 8,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 38.
  • Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Nürnberg von 2006 bis 2011 um 2,3 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz 36.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Nürnberg verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 1,3 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Nürnberg erreicht damit Platz 30.

Das vollständige Profil von Nürnberg als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Nürnberg Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.