Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Osnabrück

Niveauranking 21 Dynamikranking 32

Günstiger Gewerbesteuerhebesatz und hohe Wirtschaftsfreundlichkeit - Anteil Hochqualifizierter und Jobversorgung jedoch unter Durchschnitt

Osnabrück belegt mit 51,2 Punkten Niveaurang 21 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Osnabrück mit 48,1 Punkten auf Platz 32. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Osnabrücks Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Osnabrück liegt dieser Hebesatz bei 425 Prozent bei einem Durchschnittswert von 452 Prozent. Platz sechs für Osnabrück.
  • Mit einem Pendlersaldo von 18,5 je 100 Einwohner belegt Osnabrück Rang acht im INSM-WiWo-Vergleich der 50 größten kreisfreien Städte.
  • 10,1 Prozent der über 18-Jährigen in Osnabrück sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 größten kreisfreien Städte Deutschlands sind es 11,9 Prozent. Platz elf für Osnabrück.

Dynamikranking

  • Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Osnabrück von 2006 bis 2011 um 5,6 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 0,1 Prozentpunkte. Platz vier.
  • Von 2006 bis 2011 sank in Osnabrück die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 14,1 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 2,0 Prozent. Platz acht.
  • Die Einkommensteuerkraft in Osnabrück stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 15,0 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz zwölf.

Schwächen

Niveauranking

  • 10,8 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Osnabrück haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,4 Prozent. Rang 38 für Osnabrück.
  • Die Einkommensteuerkraft in Osnabrück belief sich im Jahr 2010 auf 255 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 295 Euro. Damit findet sich Osnabrück auf Rang 38 von 50 wieder.
  • 2011 waren in Osnabrück 57,3 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 58,2 Prozent. Platz 33 für Osnabrück.

Dynamikranking

  • Von 2006 bis 2011 sank die Arbeitslosenquote in Osnabrück um 2,7 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 3,9 Prozentpunkte. Rang 45 für Osnabrück.
  • Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Osnabrück um 0,3 Prozentpunkte. In allen 50 untersuchten kreisfreien Städten fiel dieser Anteil um 0,7 Prozentpunkte. Platz 44 für Osnabrück.
  • In den Jahren 2006 bis 2010 stieg in Osnabrück der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 0,1 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 größten kreisfreien Städten einen Rückgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz 42.

Das vollständige Profil von Osnabrück als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Osnabrück Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.