Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Saarbrücken

Niveauranking 28 Dynamikranking 17

Guter Steuerkraftzuwachs im Regionalverband - überdurchschnittliche Besserung bei Schulabbrecherquote

Saarbrücken belegt mit 47,7 Punkten Niveaurang 28 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des neunten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2006 bis 2011 widerspiegelt, kommt Saarbrücken mit 50,5 Punkten auf Platz 17. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Saarbrückens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • Im Jahr 2011 registrierte man in Saarbrücken 9.162 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.516 Delikte). Daraus folgt Rang 13.
  • 64,7 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Saarbrücken in einer Umfrage der IW Consult und des Umfragezentrums Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,1 Prozent Positivantworten. Platz 18 für Saarbrücken.
  • 6,2 Prozent aller Schulabsolventen in Saarbrücken sind im Jahr 2010 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,1 Prozent. Rang 19 für Saarbrücken.

Dynamikranking

  • Die Einkommensteuerkraft in Saarbrücken stieg in den Jahren 2006 bis 2010 um 19,0 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 14,6 Prozent. Platz acht.
  • In den Jahren 2006 bis 2010 sank in Saarbrücken der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 2,6 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 größten kreisfreien Städten einen Rückgang um 1,4 Prozentpunkte. Platz 14.
  • Die Frauenerwerbsquote in Saarbrücken ist in den Jahren 2006 bis 2011 um 4,3 Prozent gestiegen. Im Mittel aller Städte lag die Veränderung bei 4,2 Prozentpunkten.

Schwächen

Niveauranking

  • Im Jahr 2011 hatten in Saarbrücken 36,4 Prozent aller Einwohner in der Altersklasse von 55 bis 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang 44. Im Mittel aller 50 untersuchten Städte erreicht der Anteil älterer Beschäftigter ein Niveau von 40,2 Prozent.
  • In Saarbrücken kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2,1 Ingenieure. Im Schnitt aller Städte liegt der Ingenieuranteil bei 3,1 Prozent. Rang 41.
  • Die Einkommensteuerkraft in Saarbrücken belief sich im Jahr 2010 auf 240 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 295 Euro. Damit findet sich Saarbrücken auf Rang 41 von 50 wieder.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2006 bis 2011 hat sich der Altersquotient in Saarbrücken um 6,5 Prozent verschlechtert. Damit belegt Saarbrücken Platz 49. Der Altersquotient gibt das Verhältnis zwischen der 20-59 jährigen Bevölkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder älter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 2,0 Prozent.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Saarbrücken verbesserte sich in der Zeit von 2006 bis 2011 um 0,5 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,4 Prozentpunkte gestiegen. Saarbrücken erreicht damit Platz 48.
  • Saarbrücken erlebte in der Zeit von 2006 bis 2011 einen Einwohner-Rückgang von 2,4 Prozent: Rang 44. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte stieg die Einwohnerzahl um 0,9 Prozent.

Die Städteregion Aachen, die Region Hannover und der Regionalverband Saarbrücken sind sogenannte "Kommunalverbände der besonderen Art". Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit den Werten der anderen Großstädte im Ranking ist deshalb nur bedingt gegeben. Mehr dazu lesen Sie in der Methodik zum Städteranking: www.insm-staedteranking.de/2012_methodik.html

Das vollständige Profil von Saarbrücken als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Saarbrücken Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.